Dienstag, 22. Januar 2008

Ein neuer Räuber

Wir befinden uns in bewaldetem, hügeligem Gebiet an der Donau. Karl Moor legt sich erschöpft vom Kampf und dem langen Ritt auf den Boden und ist am Ende seiner Kräfte. Während Schweizer nach Wasser sucht, erzählt Karl den übrigen Räubern von seiner Heimat und seiner Verstoßung. Er wimmert von seinen glücklichen Kindheitstagen und es hat den Anschein, als wäre er kurz vorm Sterben. Schweizer tritt kurz darauf zu ihnen zurück mit frischem Wasser für Karl Moor, der sich daraufhin schnell erholt. Zu dieser Zeit trifft Kosinsky auf die Räuber und will sich ihnen anschließen. Karl ist zunächst dagegen, hält ihn für zu jung und sich seiner Taten nicht bewusst. Kosinsky bewirkt schließlich durch seine Lebensgeschichte, die der des Anführers sehr ähnelt, dass die gesamte Räuberbande sogleich nach Franken, Karls Heimat, aufbricht.

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