Dienstag, 22. Januar 2008
Amalia - das rasende Weib
Amalia spielt im Garten ein Trauerlied für den verstorbenen Karl, als Franz zu ihr tritt und ihr vorwirft, zu früh sein Fest verlassen und so schlechte Laune verbreitet zu haben. Er bietet ihr weiterhin an, sie zur Frau zu nehmen und all sein Reichtum zu teilen. Als Amalia ablehnt, droht Franz damit, sie in ein Kloster zu sperren. Amalia scheint eher belustigt von diesem Angebot, so müsse sie ihn wenigstens nicht sehen. Im Zorn will Franz sie zu seiner Mätresse machen und befiehlt ihr, mit in seine Kammer zu kommen. Mit einer List gelangt Amalia an seinen Degen und verscheucht ihn damit. Kaum ist Franz weg, tritt Hermann zu ihr in den Garten, um ihr zu beichten, dass sowohl Karl als auch der alte Moor noch am Leben seien. Amalia ist so hin und weg, dass sie nur noch: „Karl lebt noch.“ sagen kann.
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