Der zuvor hintergangene Bruder Karl von Moor diskutiert mit seinem Freund Spiegelberg über das "Kastratenjahrhundert" und die lahme Gesellschaft, die umso lahmer wird, je mehr er in seinen alten Werken über die Heldentaten der Antike liest. Mitten in die aufgeheizte Stimmung platzt ein Brief seines Vaters, in dem er ihn unwiederruflich und ungeachtet jeder Bitte verstößt.
Karl verliert gänzlich sein Vertrauen in die Gesellschaft und als seine Freunde ihn einladen, der Anführer ihrer Räuberbande zu werden, willigt er umgehend ein. Ein Treueschwur bindet alle bis in den Tod aneinander außer Spiegelberg, der sich beleidigt heraushält.
Mittwoch, 12. Dezember 2007
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